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Feine Tropfen, optimale Benetzung und sichere Wirkung
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Feine Tropfen, optimale Benetzung und sichere Wirkung

Die entscheidende Frage für jeden Praktiker ist immer wieder:

Warum ist es mit John Deere TwinFluid möglich mit 100 l/ha zu spritzen, wo ich mit jeder Standarddüse mindestens 200 l/ha benötige?

Die Antwort liegt auf der Hand: John Deere TwinFluid ist nicht einfach nur eine weitere Standarddüse sondern ein vollkommen eigenständiges Spritzsystem.
br> Die heute üblichen Düsen im Ackerbau sind in der Regel relativ grobtropfige Injektordüsen, die in den üblichen Druckbereichen Tropfengrößen von 500 bis 700 micron (1 micron = 0,001 mm) erzeugen. Die John Deere TwinFluid Düse kann Tropfengrößen von 150 bis 350 micron erzeugen. Für die abdriftarme Randbehandlung in der 75 % Klasse ist auch ein Tropfen von ca. 500 micron möglich.

Diese deutlich feineren Tropfen würden bei normalen Düsen zuviel Abdrift verursachen und ein zu hohes Risiko bezüglichich der Wirkstoffverteilung geben. Bei der TwinFluid Düse werden diese feinen Tropfen jedoch mit einer 60fachen Luftmenge auf die Zielfläche gebracht.

In der John Deere TwinFluid Technik vereinen sich also feinste Tropfen, die eine optimale Benetzung erzeugen mit einem Luftstrom der dafür sorgt, dass die Wirkstoffe auch wirklich auf die Zielfläche gelangen.

Die Unterschiede in der Benetzungsqualität lassen sich am besten mit wassersensitivem Papier darstellen. In einem Praxisversuch mit dem Pflanzenschutzamt Magdeburg wurden am 20. Mai 2001 folgende Aufnahmen gemacht.

Das linke Foto zeigt das übliche Bild einer Injektordüse bei 200 l/ha: dicke Tropfen, Läufer die vom Blatt abrollen und unbenetzte Zwischenräume.

  • (Injektordüse Teejet AI 110-03, 200 l/ha, 4 bar Druck, 7 km/h, 5,5 m/s Wind)

Im rechten Foto zeigt John Deere TwinFluid bei 100 l/ha eine gleichmäßige, geschlossene Benetzung ohne Abtropfverluste.

  • TwinFluid System 035 Insert, 100 l/ha, 1,2 bar Wasserdruck, 0,8 bar Luftdruck, grobe Tropfen, 7,8 km/h, 5,5 m/s Wind

Benetzungsvergleich

Selbstverständlich gibt es eine Reihe von Pflanzenschutzmitteln, die nicht auf eine gute Benetzung angewiesen sind. Aber es ist für rein systemisch wirkende phloemmobile Wirkstoffe auch nicht von Nachteil sehr gut auf der Zielfläche verteilt zu werden.

Es bleiben immer noch eine ganze Reihe von Kontaktmitteln und lokalsystemischen Mitteln die erst bei einer sehr guten Benetzung eine sehr gute, sichere Wirkung entfalten. Zu nennen sind neben den blattaktiven Herbiziden vor allem auch Fungizide im Kartoffelbau. Hier zeigen sich beim Einsatz von Injektordüsen immer wieder Wirkungslücken, die in der grobtropfigen Applikation begründet liegen (siehe top agrar 01/2004).

Entscheidend für den neuen Anwender ist aber immer wieder die Frage, ob denn wirklich in allen Anwendungen und Kulturen diese geringe Wassermenge zum Erfolg führt.

Viele John Deere TwinFluid Kunden bestätigen die Einsatzmöglichkeiten in nahezu allen Kulturen. Wir haben auf unserer Homepage 7.5. Referenzen einige beispielhafte Referenzbetriebe dargestellt, die das gesamte Spektrum der Einsatzmöglichkeiten zeigen. Und wenn es mal Fragen gibt, ob dieses eine bestimmte Mittel denn auch mit 80 l/ha erfolgreich gespritzt werden kann, dann vermitteln wir John Deere Pflanzenschutztechnikspezialisten immer gerne einen erfahrenen TwinFluid Praktiker.

Zusätzlich bietet der John Deere Vertrieb seit einigen Jahren regionale Kundenseminare, um sämtliche Fragen aus der Praxis für die Praxis diskutieren zu können. In der Diskussion mit Praktikern, unterstützt von Fachleuten aus der Chemie und der Offizialberatung lassen sich so Grenzen und Risiken abschätzen sowie neue Potenziale mit der TwinFluid Technik erschließen.

Neben Praktikererfahrungen gibt es aktuelle Versuchsergebnisse aus Deutschland zum Thema Reduzierung der Wasseraufwandmenge. In einer dreijährigen Versuchsreihe der Landesanstalt für Landwirtschaft Sachsen-Anhalt wurde beim Einsatz von Fungiziden im Winterweizen der Effekt einer reduzierten Wasseraufwandmenge untersucht.

Im Versuch standen die betriebsübliche Variante mit Injektordüsen, Luftunterstützung DAS von Fa. Dammann und TwinFluid Zweistoffdüsentechnik von John Deere. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass bei den untersuchten Varianten keine signifikanten Unterschiede bezüglichich Befall und Ertrag aufgetreten sind.

Diese Versuchreihe wird in diesem Jahr fortgeführt. Den vollständigen Artikel – erschienen in der Märzausgabe 2004 der DLG-Mitteilungen – können Sie hier einlesen.

Weniger Wasser - mehr Schlagkraft!


Haben Sie Interesse an einer einzelbetrieblichen Beratung?
Sprechen Sie mit Ihrem John Deere Vertriebspartner vor Ort oder schreiben Sie eine e-mail an pflanzenschutztechnik@johndeere.com


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