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Interview zu ExpressPlus

Die Vorteile des Expressplus Service im Interview

 Herr Thomas Rettig Über die Vorteile des EXPRESSPLUS Service sprachen wir mit Herrn Thomas Rettig, Leiter Ersatzteilwesen beim Landmaschinenvertrieb in Bennigsen.

John Deere: Herr Rettig, halten Sie diesen Service für eine sinnvolle Ergänzung zum dem bereits sehr umfangreichen Ernteservice von John Deere und wie oft haben Sie diesen in dieser Saison genutzt?

Thomas Rettig: Ich halte diesen Service für eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Ernteservice, er ersetzt aber keinesfalls ein gut ortiertes Ersatzteillager. Wir haben den Service bisher zweimal in Anspruch genommen, einmal wurde das Ersatzteil per Bahn und einmal per Flugzeug transportiert.

John Deere: In welchem konkreten Fall haben Sie sich für diesen Service entschieden?

Thomas Rettig: Ein Kunde rief an und benötigte dringend eine Steuerbox für einen 9880 STS Mähdrescher. Leider hatten wir dieses Teil nicht auf Lager und es war auch nicht über die Ersatzteilbörse verfügbar. Deshalb habe ich mich für den neuen ExpressPlus Service entschieden.

John Deere: Wie sah dieser Service in diesem konkreten Fall aus?

Thomas Rettig: Telefonisch erkundigte ich mich über die verschiedenen Transportmöglichkeiten. Per Bahn würde es 7 Stunden dauern. Per Flugzeug gerade mal 4,5 Stunden. Wir haben uns für das Flugzeug entschieden und mir wurde die Ankunftszeit sofort mitgeteilt - Das gibt Planungssicherheit für uns, aber vor allem auch für unseren Kunden!

John Deere: Herr Rettig, können Sie mir den Weg von der Bestellung im EPDC bis zur Anlieferung vor Ort kurz beschreiben?

Thomas Rettig: Wir platzierten einen Abholauftrag in Bruchsal und informierten time:matters mit den entsprechenden Daten. Ein Kurier hat das Ersatzteil am EPDC in Bruchsal um 10:00 abgeholt und zum Flughafen nach Frankfurt gebracht. Von dort aus wurde es nach Hannover geflogen. In Hannover wartete ein weiterer Kurier auf das Flugzeug, nahm das Teil in Empfang und lieferte es pünktlich um 14:30 bei uns ab.

John Deere: Was hat der Service gekostet?

Thomas Rettig: Per Flugzeug 375 Euro und alternativ hätte der Transport per ICE 180 Euro gekostet.

John Deere: Verglichen mit anderen Transportmöglichkeiten, wie sieht es mit den Kosten für diesen Service aus?

Thomas Rettig: Das Preisleistungsverhältnis stimmt absolut. Wenn man bedenkt, dass der Ausfall eines Mähdreschers rund 500 Euro pro Stunde kostet, kommt es auf jede Stunde an. Eine schnellere Anlieferung wäre mit anderen Transportmitteln kaum zu realisieren.

John Deere: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Rettig.




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