Qualität und Zuverlässigkeit
Qualität und Zuverlässigkeit bleiben wichtigste Eckpfeiler bei der Herstellung von Erntemaschinen (3)
Juni 2009
Auch die John Deere Werke Zweibrücken folgen den für John Deere weltweit geltenden
Qualitätsstandards. Um die hohen Erwartungen von Mähdrescher- bzw. Feldhäcksler-
Kunden in vollem Umfang erfüllen zu können, hat die Erntemaschinenfabrik eine Reihe
von Qualitätssicherungs-Schritten in die Produktentwicklung und -fertigung eingebaut.
Sie sollen maximale Maschinenverfügbarkeit in der Saison, einfache Bedienbarkeit und
Wartung und eine umfassende Ersatzteilversorgung ebenso ermöglichen wie die
Unterstützung der Kunden „rund um die Uhr“.
Für die in Zweibrücken gefertigten Mähdrescher-Baureihen und die selbstfahrenden
Feldhäcksler hat John Deere auf allen Ebenen der Fertigung zahlreiche Qualitäts- und
Zuverlässigkeitschecks vorgesehen. Im Zuge der Fertigung sorgt das John Deere
Qualitäts- und Produktionssystem (JD-QPS) für ein durchgängig hohes Qualitätsniveau in
der Produktion. Die 3D-Vermessung großer Bauteile z. B. überwacht, dass die Werkzeuge
dauerhaft präzise arbeiten, bzw., dass Schweißarbeiten exakt ausgeführt wurden.
Anschließend werden während der Montage und Endmontage eine Reihe von Prüfungen
durchgeführt, bevor erstmals ein „Kundenaudit“ erfolgt.
Erreicht die Maschine den Vertriebspartner, durchläuft sie nochmals eine Inspektion,
bevor der Kunde erstmals die Maschine besteigt, sei es zur Einweisung oder bereits zu
Beginn der Erntearbeiten. Da die ersten 100 Einsatzstunden besonders kritisch sind, wird
die Maschine seitens der Vertriebspartner in besonderer Weise betreut, wobei die
Vertriebspartner gegebenenfalls auf die Unterstützung des Kundendienstes seitens des
Verkaufshauses, aber auch seitens der Zweibrücker Fabrik zurückgreifen können.
Abgesehen von den typischen Daten wie Customer First Pass Yield (CFPY) und Failures
Per Machine (FPY) werden von der Fabrik auch eine Reihe anderer Informationen
gesammelt, um die Qualität und Zuverlässigkeit der Maschinen kontinuierlich zu
erfassen. Dazu gehören Kundenaudits ebenso wie die Auswertung von Garantiefällen,
Berichte aus dem Feld und Kundenbesuche durch Auditoren der Fabrik.
„Zusätzlich zur Erfassung aller wichtigen Daten und Kennzahlen bzw. deren
Archivierung bleibt die Kommunikation zwischen dem Kunden, dem Vertriebspartner
und der Fabrik ein wichtiger Erfolgsfaktor“, sagt Serge Favache, der für das Qualitätsmanagement
der John Deere Werke Zweibrücken verantwortlich zeichnet. „Durch die
stringentere Qualitätskontrolle haben wir in den letzten drei Jahren die Zahl der
Störungen pro Maschine (FPM) um über 50 % senken können“, so Favache.
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