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John Deere HPX Gator - Unvorstellbar viele Einsatzmöglichkeiten!

HPX-Gator im Förderschacht

Man stelle sich vor: eine Welt für sich in über 200 m Tiefe. Alles ist weiß. In diesem Labyrinth aus Tunneln und Abbaukammern sorgen zahlreiche Fördermaschinen und 180 Menschen dafür, dass die oberirdische Welt mit einem unserer wertvollsten Rohstoffe versorgt wird: Salz!

Wir befinden uns in den Förderschächten der Südwestdeutschen Salzwerke AG in Heilbronn.
Die Gewinnung des weißen Goldes erfolgt in Abbaukammern, deren Größe die Ausmaße von Kathedralen erreichen.


Zunächst schaffen große Bohrwagen Sprenglöcher von einer Länge von bis zu 7 m. Pro Sprengung werden etwa 300 t bis 1.000 t Salz herausgelöst, die Hohlräumevon 10 bis max. 20 m Höhe, 15 m Breite und bis zu 200 m Länge entstehen lassen. Dieses unterirdische Labyrinth aus Tunneln und Einbrüchen misst sagenhafte 500 km!

Starke Technik für rationellen Abbau
Die verschiedenen Aufgaben in einem modernen Bergwerksbetrieb, wie z.B. der Abtransport des Salzes, die Versorgung mit Betriebsmitteln, Ersatz- und Verschleißteilen sowie die Personenbeförderung erfordern eine Vielzahl von Fördereinrichtungen, Lade- und Transportfahrzeugen. Alle eingesetzten Maschinen sind groß- bzw. überdimensioniert, um den Anforderungen dieser surrealen Welt zu genügen.

HPX-Gator an Tragseilen


Seit mehreren Monaten tummeln sich zwischen all den Riesen zwei grüne Zwerge: Mit Tragseilen wurden zwei HPX-Gatoren in die Unterwelt hinab gelassen und bringen nun etwas Farbe in das weiße Salzbergwerk. Die Unternehmensleitung war derart von den Funktionen der beiden Fahrzeuge begeistert, dass sie künftig für den Transport von kleinen Maschinenteilen und als Nutzfahrzeug in den Kammern eingesetzt werden.


 
Südwestdeutsche Salzbergwerke AG in Heilbronn

Thomas Mayerhöfer, Bereichsleiter Technik, erklärt: "Selbstverständlich haben wir die Gator zunächst einem Langzeittest unterzogen. Die Fahrzeugtechnik eignet sich bestens für unsere Zwecke, das können Sie mir glauben!"
"Aus gesundheits- und sicherheitstechnischen Gründen für unsere Mitarbeiter müssen die in den Schächten eingesetzten Fahrzeuge sehr strengen Normen genügen. Von der Aufsichtsbehörde werden nur solche Maschinen zugelassen, die den neuesten Vorschriften zur Schadstoffbegrenzung entsprechen. Wie man sich vorstellen kann, ist das Zulassungsverfahren für neue Fahrzeuge sehr aufwendig und langwierig. Nun müssen wir abwarten, wie sich die Fahrzeuge bei schweren Einsätzen bewähren."


 
Zwischen den unterirdischen Abbaukammern und den Schächten liegen ganze sechs Kilometer, die durch Salzlandschaften und über unwegsame Strecken führen. In dieser Umgebung erhält der Begriff "robust" eine völlig neue Dimension. Wir wünschen den beiden Gator-Fahrzeugen und den 4 weiteren Modellen, die kürzlich bestellt wurden, ein langes und produktives Leben!




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