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John Deere Frühkauftournee 2007

Über 1.000 Mähdrescherexperten besuchten die Tournee in Süddeutschland

Moderator Klaus Kellner bei der Vorstellung Von Ende August bis Anfang September wurden an insgesamt 11 Standorten in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die neuen John Deere Mähdrescher vorgestellt. Insgesamt bietet das Unternehmen 4 neue Serien an, die Modelle 1450/1550 hingegen bleiben mit Ihrem modernen Grundkonzept unverändert. Vor allem aus Zweibrücken kommt ein wahrer Innovationsschub für das kommende Jahr. So werden die beliebten WTS Modelle durch die neue W-Serie, der CTS durch die C-Serie ersetzt. Völlig neu und nicht als Ersatz einer bisherigen Serie, sondern vielmehr die Definition einer neuen Leistungsklasse stellt die neue T-Serie dar.
Insgesamt zwei 5-Schüttler und zwei 6-Schüttler Modelle werden jeweils als Standard und als Hillmaster Variante angeboten. Neu ist das i Paket, welches als Option die intelligenten Lösungen HarvestSmart (automatische Durchsatzregelung), AutoTrac (Lenkautomatik) und die Ertragsdokumentation beinhaltet. Völlig neu ist auch das Flaggschiff des Konzerns, der neue S 690 als Nachfolger des 9880i, welches in USA gefertigt wird und als einziger Mähdrescher in dieser Leistungsklasse auch als vollwertige Hangmaschine erhältlich ist.

Die Veranstaltung war geprägt von einer Mischung aus Theorie und beeindruckenden Praxisergebnissen der Saison 2007. Der Moderator der Veranstaltung, Klaus Kellner, Produktspezialist für Erntemaschinen im John Deere Vertrieb, stellte diese im Laufe des Abends vor. Gerade das Thema Effizienz unterschiedlicher Druschsysteme fand großen Anklang. Bestärkt wurde das Thema durch die erschwerten Druschbedingungen in der Ernte 2007 und die Preise für Stroh, die diesen Rohstoff als neue Einnahmequelle interessant machen. Vorstellung der neuen T-Serie
Bei der Vorstellung der neuen T-Serie zeigte sich, wie durch die geschickte Kombination vorhandener Komponenten (der neue T ist fast baugleich mit einem C oder W) ein völlig neuartiges und innovatives Dreschwerk geschaffen wurde, welches Leistungsfähigkeit neu definiert und trotzdem bei Strohqualität auf dem Niveau der beliebten WTS (jetzt W) Modelle liegt. Der neue Gutfluß ermöglicht es, durch den etwas weiteren Weg den größten Umschlingungswinkel am Markt zu realisieren und schon beim 5-Schüttler T die mit Abstand größte am Markt erhältliche Korbfläche darzustellen. So kommt dieser auf beeindruckende 2,80 m² und übertrumpft damit andere 6 Schüttler teilweise um mehr als 1 m². Gerade die Zwangsabscheidefläche ist Spiegelbild der Leistungsfähigkeit eines Mähdreschers. Der 6 Schüttler hingegen stößt in ganz andere Dimensionen vor und erreicht stolze 3,36 m² Korbfläche! Damit setzt John Deere die Messlatte für Schüttlermaschinen um einige Stufen nach oben. So weit in der Theorie. Interessant waren im Anschluss daran die neutralen Testergebnisse aus der Ernte 2007.
Der Trick ohne Knick
So überzeugte der neue T560 5-Schüttler mit 7,60 m Premium Flow Schneidwerk mit herausragenden Leistungsdaten bei der DLZ, nach deren Aussagen die Maschine in die „Liga der größeren 6-Schüttler“ vorstößt (DLZ 09/07). Dies war nur ein Teil vieler in der Ernte 2007 gesammelter Praxisergebnisse. Das Highlight des Abends war der erste von John Deere in Süddeutschland gedrehte Film „T560 - Ein Tag in Franken!“ Der Moderator selbst sagte: „Wir wollen einmal demonstrieren, wozu diese neue Maschine an einem Tag in Süddeutschland in der Lage ist“. Der Film begeisterte die anwesenden Landwirte und Lohnunternehmer, da er einmal das zeigt, worauf die Kunden Wert legen. Leistung und Qualität. Das Ergebnis war entsprechend beeindruckend: Ein 5-Schüttler mit 7,60 m Premium Flow Schneidwerk drischt in der Nähe von Uffenheim in 13 Stunden 38 ha! Weizen der Sorte Tommi (Ertrag über 9 t/ha, auf 5 Schlägen). Danach war die Diskussion schnell beendet, ob die Maschine „nur“ das Leistungspotential der größeren 6-Schüttler hat, vielmehr diskutierten die anwesenden Kunden darüber, ob die Maschine das Potential der Hybridmaschinen erreicht. Genau hier zeigt sich die Überlegenheit des Konzeptes für Betriebe, die Wert auf Leistung, Strohqualität und niedrigen Kraftstoffverbrauch legen, so John Deere. Unterstrichen wurde dies durch die Anwesenheit genau der Maschine, die im Laufe der Ernte bei der DLZ und für die Dreharbeiten eingesetzt wurde.




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